Revue passieren lassen IV

Die Oblast Transkarpatien liegt an der Grenze zu Ungarn, der Slowakei, Polen und Rumänien. So ergibt sich, dass Teile der Bevölkerung der genannten Länder, seit der Ziehung der Grenze, auf der heute ukrainischen Seite leben.

Im Südosten Transkarpatiens, leben z. B. ca. 35 000 Rumänen.
Bereits zu Sowjetunionszeiten zählten Rumänen zu dem fleißigsten und sparsamsten Volk des Oblasts – und zu dem reichsten. Sie bauten alles an Obst und Gemüse an, was in der Gegend nur reifen konnte, um damit, soweit das Gesetzt erlaubte, auf den Märkten des ganzen Landes zu handeln. Sie galten als Antialkoholiker, als sehr gläubig und hatten einen hohen Sinn an Gemeinschaft. Nach dem Zerfall der Sowjetunion, gehörten die Rumänen in Transkarpatien zu den ersten die sich als Landwirte oder Händler selbständig gemacht haben.
Deshalb hat es mich nicht sonderlich gewundert, dass ich bei jeder Reise durch Transkarpatien immer mehr Villen und Schlösser in den Dörfern des Rajons Tjatschiw, in denen die meisten der rumänischen Bevölkerung leben, gesehen habe.

Fahrt19

Fleißig

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Neuzeit-Architektur in Transkarpatien

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Neuzeit-Architektur in Transkarpatien

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Neuzeit-Architektur in Transkarpatien

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Neuzeit-Architektur in Transkarpatien

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Neuzeit-Architektur in Transkarpatien

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Neuzeit-Architektur in Transkarpatien

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Neuzeit-Architektur in Transkarpatien

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Neuzeit-Architektur in Transkarpatien

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Neuzeit-Architektur in Transkarpatien

 

Ein beliebtes Bauerngericht des Südostens der Transkarpatien heißt Skomirda, auch Mamaliga genannt. Es wird aus Meismehl, Parmesan-ähnlicher Käsezubereitung und Speck zubereitet.

Fahrt18

Mamaliga

 

Über das Essen und mehr gibt es im nächsten Bericht

 

Bis dahin, eine gute Zeit!

 

 

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Über MarijaPopadinets

Hobby-Autorin-Bloggerin
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16 Antworten zu Revue passieren lassen IV

  1. Wortman schreibt:

    Diese Art von Hausbau finde ich überaus klasse 🙂

  2. sl4lifestyle schreibt:

    Schön, dass Du mir wieder ein Stückchen von Transkarpatien näher gebracht hast.
    LG
    Sabine

  3. Imort schreibt:

    Nebst der Leckerei, bin ich besonders von der Architektur angetan. In jedem der gezeigten Bauten sind Ansätze einer kleinen Burg vorhanden. Modern und dennoch ein Hauch scheinbar vorhandener Vergangenheit.

  4. versspielerin schreibt:

    von einem ähnlichen gericht hat mir meine freundin, die aus siebenbürgen stammte, immer vorgeschwärmt …
    danke für deine beiträge hier, interessant und wunderbar.
    mit liebem gruß
    diana

  5. Marion schreibt:

    Sehr spannend. Die Märchenschlösser gefallen mir auch. Und Neues über andere Essgewohnheiten sehe ich gerne 🙂

    Liebe Grüße
    Marion

  6. Follygirl schreibt:

    Solche Häuser hab ich ja noch nie gesehen.. aber sie gefallen mir.. so verspielt und romantisch.. ein bißchen wie Märchenschlösser!
    LG, Petra

  7. hokuspokus77 schreibt:

    Oh ja, mehr über das Essen, bitte. Sieht sehr lecker aus!

  8. Susanne Haun schreibt:

    Guten Morgen, ich bin erstaunt, wie die Säule wieder Eingang in die neuzeitliche Architektur gefunden hat!
    Liebe Grüße von Susanne

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