(Un)mögliche Tatsache

Turbasa*„Turbasa Edelweis“  am Ufer der **Theiß in meinem Geburtsort in der Ukraine – war zur Sowjetunionszeit das ganze Jahr über mit Touristen überfüllt. Aus alle Ecken der UdSSR kamen die Urlauber um die malerische Landschaft der Karpaten zu erkunden und zu genießen; zum Skifahren und einfach sich an der frischen Bergluft zu erholen. Es waren fünfzehn verschiedene Sprachen vertreten, man verstand sich jedoch in einer – Russische Sprache.

Turbasa1

Den „Edelweiß“ gibt es heute noch, leider steht er die meiste Zeit leer.

Turbasa3

Eine schreckliche Vorstellung…, dass die Russen und Ukrainer, die einst im „Edelweiß“ am gleichen Tisch saßen, gemeinsam Wodka tranken, und gemeinsam über Witze lachten, heute in Donjezk gegeneinander kämpfen…, dass sie oder gar ihre Kinder dort sinnlos sterben müssen.
Eine mögliche, schreckliche Tatsache.

Turbasa5

 

*„Touristenstützpunkt Edelweiß“ heißt es wörtlich ins Deutsche übersetzt
**Bilder wurden von mir 2007 aufgenommen

 

 

Advertisements

Über MarijaPopadinets

Hobby-Autorin-Bloggerin
Dieser Beitrag wurde unter (Über) Das Leben abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu (Un)mögliche Tatsache

  1. Pingback: Blogophilie Mai 2014 (I) | miss booleana

  2. steffisstempelwelt schreibt:

    Sehr bewegende Worte ! Ich wünsche deinem Heimatland viel Kraft und vor allem baldigen Frieden!

  3. Uncle Tree schreibt:

    In this day and age, we’d hoped for cooler heads to reign. Geez! 😦
    So sorry for the plight of your country. I pray „neighbors“ be just that, and stop there.

    “A world without an end is like a war you cannot win.
    No need to up the ante. Keep the peace, please.”
    — Uncle Tree

  4. Miss Booleana schreibt:

    Ich kann mir gar nicht vorstellen wie sich das für dich anfühlen muss, wenn du die Nachrichten schaust. 😦

  5. sl4lifestyle schreibt:

    Liebe Marija, ich kann Deine Gedanken gut nachvollziehen. Schaue mir täglich die Nachrichten an und bin genau so geschockt wie Du. Ich war vor einigen Jahren auf dem Dnepr unterwegs, eine Schifffahrt nach Kiew, Odessa, Sewastopol, Krim … Ich bin froh, dass alles gesehen zu haben. Hatte nun die Möglichkeit, als OSZE-Wahlbeobachterin in die Ukraine zu reisen, musste vorläufig absagen, da ich meinen Urlaub in USA bald beginne …
    LG
    Sabine

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s