Wo bleibt die (Vor)Freude?

So gerne ich meinen Lieben und Nähesten eine Freude zu Weihnachten mache,  denke ich manchmal: alle Jahre wieder – der gleiche …

 

Ich weiß nicht wie es ihnen geht, ich persönlich finde, dass das Schwierigste daran ist das Grübeln im Voraus: was schenke ich? Na ja, nicht bei allen, aber bei manchen. Die Menschen, insbesondere Kinder, haben ja hier heutzutage ALLES. Und ich möchte gerne ein besonderes Geschenk erraten. Ich meine, ehrlich, wenn ich frage sagt jeder: „Ich wünsche mir nichts“. Dabei weiß er/sie, dass es nicht so ganz stimmt. Denn ebenso er/sie, mich eingeschlossen, sich über eine kleine Aufmerksamkeit freuen. Von den Kindern ist da nicht die Rede – selbst wenn bei ihnen auch nicht einfach ein Wunsch zu erfühlen ist – wünschen sie sich immer was.

 

Als ich heute zwischen den Regalen eines völlig überfülltes Kaufhauses schlenderte, beobachtete ich die Menschen. Es passierte aber erst nachdem ich selbst mindestens eine halbe Stunde keinen Menschen, sondern nur die Ware wahrgenommen habe. Genau genommen geschah es als ich merkte, dass meine Stirn in Falten gelegt und der Mund zusammengepresst war. Dann sah mich um. Das gleiche Bild – besorgte, in Falten gelegte Stirne, zusammengepresste Lippen, gestresste, nahezu verzweifelte Gesichter – keine (Vor)Freude.

 

Ich wünsche allen eine gute, entspannte Nacht

Nacht

 

Der neuer Tag wird kommen

Tag

 

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Über MarijaPopadinets

Hobby-Autorin-Bloggerin
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10 Antworten zu Wo bleibt die (Vor)Freude?

  1. mira schreibt:

    Wir haben uns aus diesem Zwang ausgeklinkt. Es ist wunderbar befreiend.

  2. nandalya schreibt:

    Als meine Eltern nach Deutschland kamen, haben sie die hiesige Sitte übernommen. Vor allem wegen mir. Was sie nie mochten und auch nicht übernommen habe, den von dir angesprochenen Schenkzwang. Die Geschenke kamen immer von Herzen. Und so halte ich das heute noch. Wir schenken uns Kleinigkeiten. Aufmerksamkeit(en) geben wir uns das ganze Jahr.

    • marijap1 schreibt:

      Ähnlich geht es mit auch :-). Denn in der Sowjetunion wurde Weihnachten nur von wenigen Menschen gefeiert. Die Geschenke gab es, und gibt es noch immer, zu Silvester. Damals bestanden sie ausschließlich aus Süßigkeiten – heute ist es zum Teil schlimmer wie hier.
      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, liebe nandalya!

  3. Andrea schreibt:

    ohne ZWANG und mir LIEBE geschenkt da ist was dran…mit ZWANG…..ist ebend nichts…….solch GESCHENK würde ich auch nicht nehmen so schenket in LIEBE…HERZlichst ANDREA und einen schönen TAG gewünscht…

  4. queenofnerds schreibt:

    Dieses Jahr ist das erste in dem ich durchgesetzt habe, dass es keine große Schenekerei gibt. Es gibt nur selbstgemachtes. Ich muss sagen, ich fühle mich befreit und nicht gestresst! Das ist ein tolles Gefühl, weil ich mich so viel mehr auf meine Familie freue und auf die gemeinsamen Tage 🙂

    • marijap1 schreibt:

      Selbstgemachte Geschenke finde ich auch eine schöne Idee. Darüber freue ich mich immer am meisten :-). Schön, wenn man da kreativ ist. Ich gestehe, dass z. B. Basteln nicht gerade meine Stärke ist :-).
      Dankeschön für deinen Kommentar, liebe queenofnerds. Ich wünsche dir und deiner Familie eins schönes Fest!

  5. Follygirl schreibt:

    Diese ganze Schenkerei ist meisten ein Zwang… das mag ich nicht. Wir haben das zu Weihnachten schon vor ganz langer Zeit abgeschafft. Seitdem haben wir keinen Streß mehr damit.
    Ich schenke gerne, wenn ich etwas finde das gefällt und wenn sich der Beschenkte darüber freut, das finde ich schön… aber niemals zu Weihnachten.
    LG, Petra

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