Geschrieben und dann?…

Als ich beschlossen habe, meine Gedanken, Geschichten und Fantasien nach Außen zu tragen – um sie mit anderen Menschen in Buchform zu teilen – wusste ich nicht so recht was da genau auf mich zukommen würde. Damit meine ich den Prozess von Exposé schreiben, über die Suche nach einem Verlag, bis hin zu Lesungen vorbereiten. Ich hatte von dem Ganzen keine Ahnung, habe mich aber ehrlicherweise auch zu wenig damit befasst. Ich dachte, mit dem fertigen Manuskript sei der schwerere Teil bereits hinter mir. Ich war überzeugt, problemlos ein Verlagshaus zu finden und auch davon, dass die ganze Welt mein Buch lesen wollen würde. War das naiv? In der Tat.

 

Das Manuskript war verfasst, das Exposé erstellt. Motiviert schrieb ich sämtliche Verlage in Deutschland an, natürlich ohne mich vorher zu erkundigen, ob mein Genre in ihr Programm passt. Das war ein Fehler! Denn, wie nicht erwartet, regnete es meine Post, zum Teil nicht einmal geöffnet, zurück. Oder auch nicht. Das heißt, von manchen Herausgebern höre und sehe ich bis heute noch immer keine Rückmeldung. Andere schrieben immerhin Zweizeiler-Briefe wie: „Wir bedauern… aber… viel Erfolg!“ „Wir veröffentlichen keine… NN“, „..wie kommen Sie auf die Idee, dass wir so etwas drucken werden?!…“ Autsch! Aber naja.

 

Traum von Buch

Ich gab es nicht auf! Meinen Wunsch vom eigenen Buch habe ich mir schließlich – mit dem Titel Die Hängebrücke über die Theiß über einen Dienstleistungsverlag erfüllt. In die Reihen der Bestseller hat es nicht gereicht, allerdings mit dem Feedback bin ich über die Jahre zufrieden.

 

Inzwischen befasse ich mich laufend mit der Herausgabe eines Buches und tausche mich darüber mit anderen Autoren aus. Ich arbeite intensiv an meinem jetzigen Buchprojekt und mir ist bewusst, dass der Aufwand und die Suche nach einem Verleger nicht wesentlich leichter werden als beim ersten Mal.

 

Der Buchmarkt ist überfüllt. Es gibt eine Menge gute Autoren und sehr gute Schriftsteller, sodass es ausgesprochen schwer ist, einen Verlag an der ersten Stelle davon zu überzeugen, dass deine Geschichte auch lukrativ sein kann.

 

In kurzer Zeit werde ich ein Ende am Ende meines Manuskriptes schreiben. Für einen Autor ein schönes Wort. Ich bin in diesem Fall nicht selbstsicher, aber optimistisch und voller Hoffnung, dass die Herausforderung, wieder ein Buch in nicht (meiner) Muttersprache zu schreiben, einen Sinn hat und Früchte tragen wird.

 

Der PilzDer Pilz1

 

Bis zum nächsten Mittwoch, eine kreative Zeit! 🙂

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Über MarijaPopadinets

Hobby-Autorin-Bloggerin
Dieser Beitrag wurde unter (Über) Das Schreiben abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

17 Antworten zu Geschrieben und dann?…

  1. OceanPhoenix schreibt:

    Liebe Marija,

    auch ich wünsche dir viel Erfolg! Ich finde es toll, dass du dich nicht entmutigen läßt – und ich drücke fest die Daumen 🙂

    Liebe Wochenendgrüße,
    Ocean

  2. nandalya schreibt:

    Du beschreibst sehr schön die Leiden einer angehenden Autorin. Jeder, der sich etwas mit dem Schreiben befasst ist anfangs naiv. War ich auch. Die großen Verlage werden von Manuskripten überflutet, suchen sich aber nur gut verkaufbare und ins Programm passende Sachen aus. Wenn überhaupt! Meist bleibt uns unbekannten Autoren nur der Weg zu Book on Demand. Und auch da gibt es leider Schwarze Schafe, die nur Geld verdienen wollen.

    Über die Qualität der Schriftsteller bei renommierten Verlagen kann man sich streiten. Aber was ich schon zum Teil an schlechtem Lektorat gesehen habe ist erstaunlich. Das vermutlich krasseste Beispiel sind (ältere) Werke von Hohlbein. Der kann weder Schreiben noch einen Plot zusammen halten. Aber wer bin ich schon, um den Meister der Fantasy zu kritisieren 😀

    Mit meinem Blog habe ich nach Jahren der Pause erstmals wieder einen Schritt in die Schreibwelt gemacht. An ein eigenes Buch denke ich zur Zeit eher nicht. Dir wünsche ich aber viel Erfolg. Und ab sofort lese ich dann auch bei dir mit 🙂

    Liebe Grüße, Nandalya

    • marijap1 schreibt:

      Vielen Dank, liebe Nandalya, das ist sehr nett! Es freut mich, dass du hier warst und deine Ansicht zu meinem Beitrag hinterlassen hast! Du bist herzlich Willkommen! 🙂

  3. giselzitrone schreibt:

    Wünsche dir einen schönen Freitag ich hatte mal einen Verlag Literaturgesellschaft Berlin aber die waren zu teuer für 1000 Bücher wollten die 14ooo Euro war einfach zu viel den der Markt ist voller Bücher.Wünsche dir ein schönes Wochenende liebe Grüße Gislinde.

  4. thrillerbraut schreibt:

    Ich weiß auch, wie schlimm es ist einen Verlag zu finden.
    ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

  5. Sandra schreibt:

    Niemals aufgeben, dann schaffst du es! Bin gespannt. lg, Sandra

  6. Andrea schreibt:

    Das wünsche ich dir auch meine liebe MARIJAP…….HERZlichst ANDREA:))

  7. queenofnerds schreibt:

    Ich drück Dir die Daumen und wünsche Dir viel Erfolg!

  8. Follygirl schreibt:

    Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg !!!
    LG, Petra

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