Natur Tier Mensch

Dort woher ich ursprünglich komme, müssen die Tiere, die bei Menschen leben, ihren Zweck erfühlen.

Die Tiere im Stall sind die Nahrung, die Katze fängt Mäuse und der Hund bewacht den Hof. Wenn die Katze ihre Babys bekommt, was zweimal im Jahr geschieht, werden sie in einen Nylonstrumpf gestopft und in die Theiß geworfen. Da schaut man als Kind entsetzt zu und fleht Tränenübergossen seine Mutter, dass sie die Kätzchen am Leben lässt. Es hilft aber nichts. Denn im Überfluss sind sie nutzlos, heißt es. Als Kind versteht man das nicht aber muss akzeptieren.

Damals habe ich mir geschworen keine Tiere je zu besitzen.

Jahre später, in Deutschland, wurde ich, von meinen Kindern, trotzdem überredet und eines Tage tapste ein Wollknäule auf vier Beinen in unserem Wohnzimmer herum. Stan wurde knapp zwölf Jahre alt. Er war eine Freude und ein treuer Begleiter der Familie. Als er im August 2012 erkrankte und schließlich gestorben ist, hat es auch viel Tränen gegeben.

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Das ist Obelix. Der Name wurde ihm gegeben in der Hoffnung, dass er groß und stark wird. Obelix ist ein inzwischen drei Monate alter Mischling und wurde von einem jungen Menschen, dass ein großes Herz für Tiere hat, mit vielen anderen Gleichartigen vom Hungertod gerettet. Und nun tapst er jetzt seit drei Wochen in meinem Wohnzimmer herum. Dieser Blick hat mein Herz erobert. 🙂

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Über MarijaPopadinets

Hobby-Autorin-Bloggerin
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9 Antworten zu Natur Tier Mensch

  1. giselzitrone schreibt:

    So niedlich die Bilder,aber die Kätzchen in eines Strumpf und im Teich ertränken das ist in der Tat grausam und ich fand es auch immer schrecklich ,aber solche Sachen kenne ich aus der Kindheit auch.Wünsche einen schönn Tag und eine gute neue Woche.Gruß Gislinde

  2. OceanPhoenix schreibt:

    oh … er ist so knuffig 🙂 🙂 klar, dass mich das Hundebaby total begeistert. Ich wünsch Euch viel Freude und zahllose schöne Jahre miteinander!

    Das muß furchtbar gewesen sein für dich als Kind .. Ich kann mich erinnern, dass Nachbarn von uns früher (als ich Kind war) ähnlich mit Katzen umgegangen sind ..fand das so furchtbar, denn ich war schon immer verrückt nach Tieren, und daheim hatten wir auch immer welche. Das Leben ohne einen felligen vierbeinigen Gefährten kann ich mir gar nicht vorstellen ..

    Ganz liebe Grüße an dich,
    Ocean

    • marijap1 schreibt:

      Ja, das ist er!!! 🙂

      Manche Erlebnisse aus der Kindheit prägen uns ein Leben lang. Daraus kann sich aber auch eine positive Einstellung entwickeln.

      Ich danke dir für dein Besuch, liebe Ocean, eine schöne Woche noch!

  3. marijap1 schreibt:

    Dankeschön für eure Kommentare,
    liebe Marion, liebe Petra.
    Natürlich dürfen eure Links zunächst mal hier bleiben. 🙂 Es sind schöne Bilder und Beiträge.
    In den Ländern, in deren die Menschen mit ihren Nöten beschäftigt sind, sind die Tiere nebensächlich und manchmal als erste die Leidtragenden. Es ist alles nachvollziehbar, solange die Tiere nicht absichtlich misshandelt werden, was leider auch in gut entwickelten Ländern keine Ausnahme ist.
    Herzliche Grüße!

  4. Marion schreibt:

    Liebe Marija,
    ich bin zwar kein Hundefan, aber wer könnte diesem Blick widerstehen, ohne sich berührt zu fühlen?!
    Wie Menschen mit Tieren umgehen, sagt natürlich was darüber aus, wie sie ticken. Aber ich vermute, dass es meist nicht böswillig ist, wenn mit Tieren nicht gut umgegangen wird. Ich glaube, die Not der Menschen ist in dem Fall groß genug, dass sie keinen Raum mehr dafür haben, sich liebevoll um die Tiere zu kümmern. Erst wer mit sich selbst im Frieden ist, kann wiedern lernen, es auch mit den Tieren wieder zu sein.
    Das mit den Kätzchen ist traurig und für ein Kind schwer auszuhalten. Bei mir war es „nur“ EIN Haustier, das getötet wurde, ich hab das mal in diesem Kommentar erwähnt: http://tausendundeineblume.wordpress.com/2013/01/19/eugen-roth/#comment-1846
    LG, Marion

  5. Follygirl schreibt:

    Oh wie ist der niedlich!!! Er erinnert mich ein wenig an unsere Mira als sie zu uns kam… ich stelle mal einen Link ein (lösch ihn ruhig wieder) http://tarasleben.wordpress.com/2013/02/14/hurahhh-mira-ist-da/
    Nun ist sie schon groß und gesund, beide Hündinnen sind unzertrennlich.
    LG, Petra

  6. andrea schreibt:

    Ich lade dich ein zum nachträglichen**GEBURT(s)TAG(s)SahneHERZ-TORTE……komm doch vorbei wenn du magst….LG ANDREA:))

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